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Zickzack-Weg



Zwischen zwei schlanken Baumgruppen führt ein Weg in die Ferne. Am Himmel über dem Weg an Stelle der Sonne ein Auge. Dieses Auge ist von einer linsenförmigen Zone umgeben, die sich über die Breite des Bildes erstreckt - einen Gegenpol bildet, zur Form des Gewässers mit dem roten Fisch. In der linken Bildhälfte ein Krebs in einer eiförmigen Kartusche - über ihm am Horizont zwei Bäume. Diese Nebenszene scheint eine Variante des Hauptgeschehens zu sein - es wiederholt sich die Zweiheit der Baumgruppe und das rote Element im blauen Bereich. Das Auge der Blick des übergeordneten Bewusstseins kennt den Weg, zu dem geheimnisvollen Gewässer, in dem der rote Fisch - das Herz - zu hause ist. Die Verbindung zwischen beiden Polen herzustellen, ist keine Angelegenheit die sich geradlinig und direkt vollziehen kann. Wegweisend sind die Baumgruppen, die abwechselnd angesteuert werden müssen. In ihrer Kompaktheit stehen die zwei Baumgruppen für ein menschliches Paar- vielleicht ein Liebespaar, vielleicht für zwei Freunde, vielleicht für eine kurze Begegnung mit Fremden, in der sich nach einigem hin und her ein Konsens oder sogar ein tieferes Verstehen einstellt. Dieser Vorgang wird erfolgreich sein, wird ein dauerhaftes Ergebnis haben, wenn er vom sehenden Auge des wachem Bewusstseins begleitet wird. Die Nebenszene auf der linken Seite stellt den Versuch dar, den Wegumgekehrt zu beschreiten den Versuch des Herzens sein Element das Gewässer des Gefühls zu verlassen sich auf den Weg zu machen eine Zweiheit zu begreifen, eine Vereinigung zweier Gedanken zweier Menschen zu vollziehen. Dieser Versuch scheint zum Scheitern verurteilt. Der Krebsbewegt sich schneller rückwärts als vorwärts. Er wird ohne den übergeordneten Verstand, ohne das übergeordnete Denken den Weg verfehlen.

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