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Die Verleugnung des Petrus


Das Feuer ist ein Element der Verwandlung. Petrus verwandelt sich, während er mit dem linken Fuß (dem „falschen Fuß“) aus dem Feuer steigt und seine linke Hand zum Schwur erhebt um Christus zu verleugnen.

Der Hahn als Verkünder des neuen Tages nimmt ihm die Sicht. Im Hintergrund ein statisch nicht tragfähiger Torbogen. Alles in allem das Szenario eines fragwürdigen Schrittes in eine neue Zeit – einer Zeit nach der wirklichen Anwesenheit und Wirksamkeit Jesu und der Übernahme seiner Gedanken durch seine Nachfolger.

Der Krokodilmensch auf der rechten Seite ein Vorbote der Vereinnahmung der neutestamentlichen Ereignissen durch die kalte Macht.

Die Magd die Petrus direkt auf seine Zugehörigkeit zu Christus anspricht, habe ich als Mondfigur dargestellt.

Diese Mondfigur mit weist den Weg zurück, mahnt zur Umkehr am Beginn eines gefährlichen Weges. Der Mond ist dem Weiblichen - in diesem Fall besonders dem Mütterlichen - zugeordnet. Die Figur hält einen Fisch - Symbol des Unbewußten, im Zusammenhang des Bildes auch Zeichen des Urchristentums.










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