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Die Übergabe des Apfels



Ein gelb gekleideter Reiter, der einen kleinen grünen Apfel in der Hand hält sitzt auf einem Tiermenschen. Im Hintergrund steht ein Gestell an dem Fische trocknen. Eine königliche Gestalt hält einen Reichsapfel in der Hand. Fische verweisen auf die Welt der Träume und der Intuition. Sie sind lebendig solange sie im Wasser schwimmen. Solange Träume und intuitive Erkenntnis in uns verborgen bleiben, sind sie ein Bestandteil der inneren Wahrheit. An dem rechtwinklige Gestell im Hintergrund trocknen die Fische. Es steht für das rechtwinklige Gerüst der Logik, an dem Traum und Intuition rational erfassbar gemacht werden. Inhalte des Unbewussten werden so zu Formeln, die weitergegeben werden können. Es fehlt Ihnen jedoch das Wesentlichste – ihre Lebendigkeit. Der unreife Apfel der rationalen Erkenntnis, den der gelbe Reiter in der Hand hält, muss die Welt der Gedanken verlassen, um zu leben und sich zu entwickeln. Er wird zum reifen Apfel der Herrschaft, dem Apfel, der zugleich das Zeichen dieser Welt der Erde ist. Der Tiermensch steht mit seinem Hinterhuf auf einem Fisch. Dieser letzte Fisch der größte und wichtigste aller Träume verbleibt im Besitz des Menschen der sich seines natürlichen Ursprungs bewusst ist. Ein solcher Mensch wird sein inneres Leben nicht verlieren, wenn er seine Träume und Ideen ans Licht bringt.

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