zurück

Jesus begegnet Maria Magdalena



Der Schrift nach wurde Maria Magdalena eine Jüngerin des Jesus, nachdem er sie von sieben Dämonen befreit hatte.

Das Bild zeigt die erste Begegnung der beiden. Hinter Magdalenna türmt sich die Silouette einer Stadt. Die Stadt mit ihren Gebäuden und Türmen ist eine von Menschen erdachte und erbaute Umwelt. Sie steht für das rationale bewußtes Denken, bei dem Ursache und Wirkung logisch geordnet sind.

Die Dämonen sind urtümliche Naturwesen. Sie stehen für archaisches animalisches Denken. Das fruchtbare im ursprünglichen Sinn menschliche Denken – die kreative Intuition entsteht aus der Vereinigung beider Elemente.

Auf diesem Bild ist Jesus der Archetypus des Selbst. Er trägt in den Händen Kelch und Fisch als weibliches und männliches Symbol.

Die Schlange die sich von der Seite Magdalenas auf den Fisch in der Hand des Jesus zubewegt, deutet auf die Begegnung zwischen Bewußtsein und Unterbewußtsein hin.

Dieses Bild erzählt in seiner Gesamtheit einerseits die Geschichte einer tiefen Liebe auf den ersten Blick. Andererseits erzählt es von der Begegnung der Anima - dem weiblichen Urbild im Mann - mit dem eigenen Selbst.

zurück